
This historic book may have numerous typos and missing text. Purchasers can usually download a free scanned copy of the original book (without typos) from the publisher. Not indexed. Not illustrated. 1823 edition. Excerpt: ... eine eben so allgemeine Bewunderung erregt, als die ersten Gemälde des Joh. van Eyck, so dafs sich sogleich mehrere entschlossen, über die Alpen zu gehen, und diesenvortrefflichen Künstler aufzusuchen, um von ihn zu lernen; doch nur den einzigen Antonello von Messina glückte es, in dieser Kunst von Johann v. Eyck Unterricht zu bekommen.. Dieselbe Bcwandtnifs, welche es mit der Ölmalerey hatte, hatte es auch mit der Kupferstecherkunst: denn diese wurde in Niederland und Deutschland lange Zeit von weit geschickteren Künstlern ausgeübt, als in Italien, obwohl sie Kenntnisse davon gehabt haben mögen. Die Kupferstiche der deutschen Meister erregten, wie eben geäussert, in Italien allgemein die Sucht der Nachahmung, und ihre ersten Produkte zeichnen sich nicht, wie jene der Deutschen, in der Behandlung des Grabstickeis aus, sondern vielmehr durch die Zeichnung und Komposition. Zudem bedienten sie sich gröfstentheils eines noch weichern Metalls, nämlich der Zinnplatten, welche aber nicht den schönen Effect machen konnten, wie eine Kupferne. Auch ihre Abdrücke haben nicht die schöne Schwärze, sondern eine schwache, grauliche Farbe, und man sieht daraus, dafs sie die fîeschicklichkeit ¡m Drucken nicht besafsen, tvie die Deutschen. Beweise davon geben die Werke des Botticelli, Baldini, welche die Kupfer zu Dante ll monte santo die Dio 1477 stachen. Wie schlecht sind nicht die Landkarten in der Kosmographie des Ptoloniiius, welche 1478 zu Rom gedruckt wurde, gefertigt? Wie gering ¡st nicht die Zahl der italienischen Kupferstecher in diesem Zeitraum gegen die Deutschen? Auch sind ihrer nicht viel uber 80, welche gröfslentheils nur am Ende des...
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